Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


http://myblog.de/everyday20

Gratis bloggen bei
myblog.de





Realität

Realität ist Fiktion und Fiktion ist das was auf diesen Seiten wiedergespiegelt wird.

Schreiben kann jeder, muss jeder tagtäglich und überall, doch was wirklich zählt sind Gedanken. Flüchtig klein, kaum da schon wieder verschwunden im Wirrwarr der Synapsen meines Gehirns.

Erwartet nicht das ich all zu oft poste. Ich habe nicht vor zwanghaft hier mein Leben wieder zu spiegeln. Doch gleich einer Therapie, bringt es vll etwas ab und zu über mein Leben zu schreiben! 

16.3.08 13:01


Der Morgen, davor...

Leise plätschert die Musik durch mein Zimmer an meinem Ohr vorbei. Nur schemenhaft nehme ich meine Umgebung war. Ein wenig Licht bricht durch die roten Gardinen meines Dachfensters.

Mir ist schlecht.

Übelkeit, hunger ich weiß nicht was es ist, Der Schwall wärme der zuvor meinen Körper durchspült hat ebbt ab und ich liege zitternd halb nackt auf meiner Bettdecke.

Es war wohl keine gute Idee am frühen morgen zu mastubieren. Mein Slip ist feucht.

Ich befühle meine Stirn mit meinen nassen Fingern. Fieber hab ich nicht!

Also doch nur Hunger.

16.3.08 13:09


Frühstück

Mit einem "Blop" springen die Toasts aus dem Toaster, es riecht ein wenig verbrannt. Ein paar Krümel haben ihre Existenz im Toaster beendet. Bedeckt mit einer dicken Schicht Schokocream knabbere ich an meinem Toastbrot. Balanciere das Brot auf meinen Fingern ohne noch mehr damir rumzuschmieren. Aus dem Kühlschrank nasche ich mir eine Scheibe Mortadeller, während auf dem Küchenschrank mein Schokohase, nun "Keinorhase" vorwurfsvoll mit seiner zusammengeknüllten Alumütze anschaut.
Barfuß mit dem Teller den Toast darauf und meinem steten ungeschick laufe ich über die Fliesen des Flurs hin zu meinem Zimmer.
Die Frage warum das Toasts immer auf der belegten Seite landet, stelle ich mir erst gar nicht, als es zu Boden saust und mit einem Platsch auf den Fliesen paapen bleibt.
Wütend blicke ich mich um. Nur um in die wütende Grimasse meines eigenen Gesichts zu blicken und glatt da schon wieder drüber lachen könnte.
Mit zwei Fingern hebe ich mit viel Gefühl das Toast vom Boden auf ohne das noch mehr Schokolade auf dem Boden verschwendet wird.
Aus zwei Toast mach eins, es nennt sich auch Sandwitch

 

 

 

 

16.3.08 13:29


Müde

Ich bin Müde. Müde als Zustand. Als ob ich schin ein Leben hinter mir hätte. Obwohl ich gerade mal junge 20 Jahre alt bin.
Müde wie eine alte Frau die in ihrem Schaukelstuhl sitzt, ihr Leben gelebt es genoßen hat und nun einfach nur auf den Sensemann wartet.
Ich bin dermaßen Müde das ich mich gehen lasse, nicht das jemals wirklich schlank war ich bin größtenteils mit meinem Körper zufrieden, so wie jede Frau es sagen würde bevor sie sich mal wieder im Spiegel anschaut. Nein ich meine das ich nichts mehr mache, überhaupt nichts keine Partys, kein Rausgehen, kein Sport.
Sex gilt nicht als Sport und schon gar nicht wenns es nur Sex mit sich selbst ist.
Die Menschheit schreitet voran meisten zumindest.
Die Evolution schreitet vorn.
Ich bleibe stehen.
Blicke mich um und winke jenen vielen zu die an mir vorbeiziehen.
Doch warum fühl ich nur so? Warum?

16.3.08 21:28


Brille

Seit heute gehöre ich leider auch zu der Gattung Brillenträgerin. 5 Stunden und sehe ich die Welt aus einem anderen Blickwinkel, noch mehr entrückt als zuvor.
Gäbe es eine vierte Dimension so könnte ich sie gerade beschreiben. Mehr als zwanzig Jahre konnte ich mich gegen dieses Hilfsmittel^^ wehren und nun hat es mich doch eingeholt.
Damals in der Teenager Zeit als ich anfing heimlich mit gleichaltrigen Mädchen zu knutschen. Meist mit der besten Freundin, war es ja schon schwierig genug dies mit einer Zahnspange zu machen.
Aber was geschieht nun wenn ich enndlich die Frau für mein Leben finde, den Deckel auf dem Topf und sie trägt auch eine Brille wie kompliziert mag das Küssen sein wenn man stets aneinander stösst?

Mir gehen mal wieder Gedanken durch den Kopf, naja die Frau fürs Leben ist jedoch noch nicht am Horizont zu erkennen.

Und meine wenigkeit, Lisa M., bleibt weiterhin allein.

 

17.3.08 13:15


Tag und Nacht

Der Tag geht vorüber, ich liege noch immer wach im Bett.
Mit neuer Brille, Gedanken verloren, mitgenommen von den Eindrücken des Films "Der Untergang". Und wie ein Volk sich selbst soweit in den Abgrund hinab begeben konnte und wo wir heute stehen.
Die Gedanken des Tages verfolgen mich, ein wichtiges Gespräch mit meiner Freundin Annika und ihren Problemen. Und dem Wissen das es anderen schlechter geht als mir.
Dagegen sind meine Probleme glatt provan...
Probleme was sind das schon.

Mein Vater ist totkrank, meine Mutter zerbricht an diesem Zustand und der Ungewissheit wie es danach weitergeht.
Ich bin mal wieder allein, keine Frau an meiner Seite die mich länger lieben würde als eine Nacht. Da winke ich doch lieber ab.
Jene wenigen Freunde die ich besitze sagen mir das es schlimmer nicht mehr kommen kann.
Es muss weitergehen.

Lange habe ich mich in meinem Selbstmitleid gesuhlt. Habe daneben gestanden, vll geschockt, ich weiß es nicht. Habe nichts gefühlt und fühle auch jetzt nicht viel mehr als zuvor.

Doch ich habe mir eines vor genommen.

Keep moving


Mein Motto für das kommende Semester, für das kommende Leben...
denn egal wie Müde ich bin, es muss weitergehen und es gibt noch viel zu erreichen!

 

 

 

 

 

18.3.08 00:19


Mädels

Heute mal wieder im Zug auf dem Weg zur Uni. Da sass sie nicht weit entfernt von mir zwei Sitze weiter, vertieft lesend in irgendeinem Belletristikbuch.
Bis sie irgendwann gelangweilt es weg legte und sich im Zug umschaute, war es mal wieder um mich geschehen.
Zum einen hat sie diesen Rehaugen, unschuldsblick. Zusammen mit der Klasse Figur, kurzer brauner gemütlicher Mantel, darunte gerade beim sitzen zu sehen passende Rock in einem warmen braunton und dazu braune Strumpfhose und Stiefel.
Ich glaube nicht das ich gegafft habe, aber bei uns Frauen ist das ja immer so das wir mehr auf modische Dinge achten^^
Wie auch immer sie fing meinen Blick auf und ihr Unschulds "Bambiblick" wandelte sich zu einem Lolitablick der besonderen Art.
Ganz klar ich musste träumen. Sie fing nicht gerade an zu posen, oder?
Zwick mich jemand, oder lieber auch nicht, ich träume gern noch ein wenig weiter

 

 

19.3.08 11:30


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung